Supination

 

Supination

 

Was bedeutet der Begriff Supination?

Bei der Supination werden Unterarme so gedreht, dass die Handinnenflächen (die Greifseiten der Hände) zur Decke zeigen.

Der Begriff Supination wird in Arztbriefen oder Operationsberichten recht häufig verwendet. Zum Beispiel in dem Sinn: die Supination der Unterarme ist eingeschränkt.

 

Verständliche Erklärung der Supination:

wenn Sie die Handinnenflächen auf den Tisch legen, so schauen Sie auf Ihren Handrücken.

Aus dieser Stellung der Hände und Unterarme ist eine Drehung der Hände um 180° möglich, so dass die Handrücken auf der Oberfläche des Tisches liegen und die Handinnenflächen (die Greifseiten) zur Decke zeigen.

Wird eine solche Rotationsbewegung der Unterarme durchgeführt, so spricht man von Supination.

 

Bildunterschrift: kann man seine eigenen Handinnenflächen so sehen, wie in der Abbildung dargestellt, so stehen die Hände und Unterarme in Supinationsstellung.

 

Klinische Bedeutung der Supination:

Bei Verletzungen am Handgelenk, an den Unterarmknochen oder am Ellenbogen kann die Drehbeweglichkeit des Unterarms gemindert sein.

So kann der verletzte Unterarm häufiger nach einer schlecht verheilten Fraktur des Speichenköpfchens nicht mehr so gedreht werden, dass die Handinnenfläche parallel zur Decke steht. Beim Aufhalten der Hände – zum Beispiel beim Entgegennehmen von Wechselgeld – kann ein Gegenstand nicht mehr sicher auf der Handinnenfläche ruhen.

Bei eingeschränkter Supination werden viele Greifvorgänge unsicher.

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