Schwanenhalsdeformität

 

Was ist eine Schwanenhalsdeformität?

Bei einer Schwanenhalsdeformität steht der betroffene Finger im Mittelgelenk in einer überstreckten Stellung und gleichzeitig im Endgelenk in einer Beugestellung. (Abbildung unten).

typisches Bild einer Schwanenhalsdeformität eines Fingers

 

 

 

Ursachen:

Röntgenbild mit knöchernen Ausbruch des Haltesystems des Mittelgelenks nach einem Unfall, der zu einer Überstreckung des Mittelgelenks führte.

 

 

 

 

Schweregrade:

beim Grad I der Schwanenhalsdeformität kann der Finger im Mittelgelenk überstreckte noch normal zur Faust geschlossen werden.

Beim Grad II der Schwanenhalsdeformität muss der im Mittelgelenk überstreckte Finger zunächst mit dem Nachbarfinger oder der anderen Hand in eine leichte Beugung gebracht werden. Dann ist ein aktiver Faustschluss möglich.

Beim Grad 3 der Schwanenhalsdeformität ist das Mittelgelenk in der Überstreckstellung versteift.

 

Therapie:

im Falle einer Einsteifung im Mittelgelenk ist eine operative Behandlung oft nur durch eine operative Versteifung des Mittelgelenks möglich.

Bei Schweregrad I der Schwanenhalsdeformität ist meist keine operative Therapie notwendig. Bei Schweregrad 2 kann – je nach Ursache der Schädigung – einer Operation sinnvoll sein, die das Gleichgewicht zwischen den Strecksehnen und den Beugesehnen wiederherstellt.

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