Radiocarpalarthrose

 

Was ist eine Radiocarpalarthrose?     

Ein Radiocarpalarthrose ist eine Form der Handgelenksarthrose. Bei der Radiocarpalarthrose liegt die Schädigung des Gelenkknorpels zwischen der Speiche und den beiden Handwurzelknochen Kahnbein und Mondbein.

 

Verständliche Erklärung der Radiocarpalarthrose:

Bildunterschrift: die die Abbildung zeigt eine Röntgenaufnahme eines gesunden Handgelenks.

In der obigen Abbildung erkennen Sie die Knochenspeiche, Kahnbein (K) und Mondbein (M). Diese drei Knochen bilden einen Abschnitt im Handgelenk, den man das Radiocarpalgelenk nennt.

 

Im Radiocarpalgelenk entstehen häufig Schädigungen am Knorpel (Arthrosen). Ursache hierfür sind u. a. in Fehlstellung verheilte Frakturen der Speiche oder des Kahnbeins oder auch ein Mondbeintod.

Bildunterschrift: die Röntgenaufnahme zeigt eine schwere Radiocarpalarthrose zwischen Speiche sowie Kahnbein (K) Mondbein (M).

 

Therapie der Radiocarpalarthrose:

eine Heilung der Radiocarpalarthrose im Sinne der Wiederherstellung des geschädigten Gelenkknorpels im Radiocarpalgelenk ist nicht möglich.

Zur Linderung der Schmerzen bei der Radiocarpalarthrose kommen unterschiedliche Maßnahmen zum Einsatz. So zum Beispiel die Durchtrennung von Schmerznerven im Handgelenk (Denervation), eine Teilversteifung und des Handgelenks wie die RSL-Fusion oder auch die Totalversteifung des Handgelenks.

 

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