Mallet-Finger

 

Was ist ein Mallet-Finger?

Von einem Mallet-Finger spricht man im Arztbrief nach einem Riss der Strecksehne über dem Endgelenk, wenn das Endglied des Fingers stark gebeugt ist und nicht mehr aktiv gestreckt werden kann.

Im deutschen Sprachraum wird der Mallet-Finger auch als Hammerfinger bezeichnet.

Bildunterschrift: die Abbildung oben zeigt einen sogenannten Mallet-Finger nach Abriss der über das Endgelenk verlaufenden Strecksehne des Fingers.

 

Verständliche Erklärung:

 

um den Finger strecken zu können, verläuft von den Muskeln des Unterarms eine Sehne bis an das Endglied eines Fingers. In der unten stehenden Grafik ist die Strecksehne des Fingers am Endglied abgebildet. (Roter Pfeil)

Strecksehnenriss

Bildunterschrift: Verlauf der Strecksehne am Finger.

Bei einem heftigen Anstoßen des Fingers kann die unter der Haut verlaufende Strecksehne von ihrer Verankerungsstelle am Knochen des Fingerendglieds abreißen. Sehr häufig kommt es zu dieser Verletzung beim Einstecken von Bettlaken.

Gelegentlich reist die Strecksehne auch mit einem kleinen Knochenstück aus dem Endglied ab. (Sogenannter knöcherner Strecksehnenabriss).

 

Therapie:

in der großen Mehrzahl aller Mallet-Finger (Strecksehnenriss am Finger) genügt eine Ruhigstellung des Endgelenkes des Fingers für eine Zeitspanne von 6 Wochen.

 

 

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